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So spielten wir in der Vorrunde 0:0 gegen PumPe (ruhig, um nicht zu sagen langweilig), 0:0 gegen Alcazar (ruhig, um nicht zu sagen langweilig), 0:0
gegen Barcelona (ruhig, um nicht zu sagen langweilig) und 0:0 gegen Schneidhain (zu blöde, eine Torchance herauszuspielen, da die schon deutlich schlechter waren). Schwupps ging es dann nur noch um den 7.Platz, den
wir aber dank eines 0:0 gegen Todtenwiese und dem darauffolgenden Elfmeterschießen 2:1 verloren haben. 2:1? Dank des Genusses einer Flasche Ballantines VOR dem Endspiel waren einige Mannschaftsteile milde gesagt
etwas angekratzt; so daß die Zielgenauigkeit beim Elfmeterschießen zumindest in zweierlei Fällen extrem eingeschränkt war. Beide Spieler kloppten den Ball in einer Art und Weise am Tor vorbei, daß sich der
Torwart nur verwirrt am Hinterkopfe kratzen konnte.
Dazu kam noch, daß Eschek in den Boden trat und Jörn, der Ersatzkeeper, , gegen die Latte oder über das Tor schoß. Nun ja. Die dritte Halbzeit im
Festzelt dann der erwartet echte Reißer, kurzfristig anberaumt sangen wir auf der Bühne ‚Fussball ist unser Leben’, wobei es Augenzeugen zufolge sehr gut war, daß sich in der Nähe des Mikros nur des Gesanges
halbwegs Befähigte aufhielten (Kalis, Hartmut, Eschek...). Dann spielten auch noch zwei Bands, wobei SUNTANA selbstverständlich den Saal zum Kochen brachten. Ende der Veranstaltung ist relativ unklar, aber wir
konnten uns mit PumPe auf ein Unentschieden zwischen den beiden Teams einigen.
Der Sommer klang aus und es wurde auch noch ein großes Grillfest am neuen Platz gefeiert, dass ich aber aus Nichtanwesenheit kaum trefflich
beschreiben kann. Langsam wurde klar, dass noch ein weiterer Gegner her musste, um im herrlichen Novemberwetter seine Grenzen aufgezeigt zu bekommen. Nachdem die Rote Bar mal wieder Schiß bekam ergab sich ein
90-Minüter gegen Maurice und seine Studenten. Diesmal sollte alles besser werden, da wir die ersten 10 Minuten keinen Gegentreffer kassierten, was sicherlich auch mit der dualen Liberostrategie (Christian und
Frank) zusammen hing. Seinen Einstand bei ZK gaben Collin und Achim, die beide offensiv zu Werke schritten. Taktikmäßig standen wir wie gewohnt sicher, wobei erstmals Robert offensiv auf der rechten Seite nach
vorne spielte. Bei eisigem Winde konnte sich zuerst Markus durchsetzen, der nach attraktivem Solo ZK verdient in Führung brachte. Zur Halbzeit stand es 1:0 und uns war klar, dass wir aufgrund unserer physischen
Überlegenheit noch ein paar Dinger nachlegen würden. Zuerst aber Maurices Truppe, bei der ein Student einen Weitschuß aus 17 oder 18 Metern genau in den Winkel setzten konnte, Martin war selbstverständlich
machtlos - sonst hätte er ihn ja gehalten. Danach war das Spiel auf der Kippe, doch Hartmut konnte sich rechts sauber durchsetzen und seine präzise Flanke auf Robert hätte letzterem auch den mehr als verdienten
Torerfolg beschert, aber ein Abwehrspieler kam dazwischen und drosch den Ball lieber selber ins Tor. Das war zuviel für die Nerven der Studenten, so dass Markus (mit zwei weiteren Toren!) und Collin nachlegten.
Irgendwie kam es auch noch zu einem weiteren Tor von Maurice’ Team, aber wen interessiert das schon! 5:2 in einem fairen Spiel, ein nie wirklich gefährdeter Sieg, so konnten wir uns langsam auf die
Weihnachtsfeier einstimmen. Die Fotos zeigen nur... Teile des wüsten Exzesses, in dem sie endeten. Neben Gläsern, Klobrillen und dem Wanderpokal des durchschnittlichsten Spielers wurde eigentlich nichts zerstört,
aber Markus legte sein Präsidentenamt nieder, um es Gallus-Günther zu übergeben, der von seiner Wahl aber aufgrund eines Wild.Turkey induzierten Schläfchens wenig mitbekam. Der Abend endete wie gewohnt im Lola
Montez mit erstaunlichen Auflösungserscheinungen.
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