Das Jahr 2002 begann wie üblich: kalt, aber hoffnungsvoll. Großen Spaß bereitete u.a. die Problematik, auf einer 20 cm Schneedecke spieln zu wollen, wie sie nebenstehender Aufnahme entnehmen können. Pläne, Riklef und Conny in Berlin zu besuchen und dort in einem Park zu kicken ließen sich letzlich nur vertagen; aufgrund der schwachen Personallage im Winter wurden einige neue Spieler eingemeindet, von denen sich vier durch wiederholtes Kommen in die Reihen des ZK einklagten: Collin, Heidi, Achim und Bayern-Markus.

Spieler gegen BHA waren Martin(Tor), GG, Christian, Rohmig, Robert, Matthias und Klaus im Defensiven, Conny, Hartmut, markus, Necmi, Eschek und Daniel in der Offensive.

Beim PumPe-Turnier sah es wie folgt aus:                           Jörn (Tor)                                                                   Christian (Beckenbauer)                                                Rohmig GG Hape (Abwehr)                                            Hartmut Robert Klaus Matthias (Mittelfeld def.)                Christoph, Necmi, Markus Conny (Mittelfeld offensiv)             Eschek Daniel (Sturm)

und gegen Maurice dann                                                 Martin (Tor)                                                                   Christian Frank (Liberos)                                                    GG HaPe (Abwehr)                                                     Matthias Hartmut Klaus Markus Collin (Mittelfeld)                Achim Robert Daniel (Sturm)

Ein erster Test - eine Woche vor dem Pumpeturnier - wurde mit dem Spiel gegen die Bewegung Heiliger Abend angesetzt. Letztere haben ihre Geschichtsschreibung wohl auch aus den USA oder der DDR gelernt, so daß sie auf ihrer Homepage unseren hohen Sieg schlichtweg bestreiten. Ändert aber nichts, 5:1 haben wir sie zermatscht und dieser Sieg hätte gut und gerne 7 oder 8:1 ausfallen können, so gähnend langweilig unsere Überlegenheit. Nachdem wir uns in der ersten Halbzeit eher schwer taten, diesmal aber nicht sofort 0:1 hintenlagen, kam dank unserer konditionellen Stärke der Umschwung nach der Pause, als zuerst Hartmut und dann Daniel ZK nach vorne schossen. Dann das Tor des Jahres, als ein langsam aufs Tor zujoggender Hartmut nicht angegriffen wurde, weil die Abwehr Markus, Eschek und Daniel deckte, so daß Hartmut letztlich eine Art Bananenflanke aus 16 Metern unhaltbar ins linke Lattenkreuz zimmerte. Bemerkenswert besonders deshalb, weil sein Chef im anderen Team spielt. In der dritten Halbzeit zeigte der Gegner respektable Steherqualitäten, womit bei uns keiner gerechnet hatte, so daß nur die Profis Stefan und Necmi (oder?) noch im Rennen waren. Man einigte sich auf eine 2003 stattfindende Wiederholung. Das PumPe Turnier war zu allem Überfluß deren Zwanzigstes; neben Festzelt usw. gab’s also auch Ehrengäste, u.a. das Team aus Barcelona und andere Veteranen der Sponti-kick-szene von einst. Wir hingegen, immer noch saturiert vom letztjährigen Erfolg, ließen im Laufe des Turniers den kleinen Kick vermissen, der die Spreu vom Weizen trennt und spielten aus diesem Grund fünfmal in Folge unentschieden (0:0). Offensichtlich war die Abwehr um Libero Christian bombensicher, auch wenn wir auf den Keeper verzichten mussten, da dessen Grundschule zwölfhundertjähriges Bestehen feierte. Sein Ersatz, Jörn, spielt sonst in der Bundesliga und hatte aus diesem Grund eine ähnliche Klasse:   Mehrfach rettete er uns vor der Blamage einer Niederlage. Ihn konnten wir aufgrund persönlicher Kontakte - Escheks Schwester (Freund bzw X-Freund) bzw Markus (Arbeitskollege) - in unserem Aufgebot plazieren.

BHA: In jeglicher Hinsicht zu klein für uns.

PumPe: oben Conny Jörn Markus Stefan Matthias Klaus HaPe Hartmut, unten Eschek GG Daniek Robert Christian und liegen Necmi hicks.

Pumpe: Klaus Frank Stefan und GG

So spielten wir in der Vorrunde 0:0 gegen PumPe (ruhig, um nicht zu sagen langweilig), 0:0 gegen Alcazar (ruhig, um nicht zu sagen langweilig), 0:0 gegen Barcelona (ruhig, um nicht zu sagen langweilig) und 0:0 gegen Schneidhain (zu blöde, eine Torchance herauszuspielen, da die schon deutlich schlechter waren). Schwupps ging es dann nur noch um den 7.Platz, den wir aber dank eines 0:0 gegen Todtenwiese und dem darauffolgenden Elfmeterschießen 2:1 verloren haben. 2:1? Dank des Genusses einer Flasche Ballantines VOR dem Endspiel waren einige Mannschaftsteile milde gesagt etwas angekratzt; so daß die Zielgenauigkeit beim Elfmeterschießen zumindest in zweierlei Fällen extrem eingeschränkt war. Beide Spieler kloppten den Ball in einer Art und Weise am Tor vorbei, daß sich der Torwart nur verwirrt am Hinterkopfe kratzen konnte.

Dazu kam noch, daß Eschek in den Boden trat und Jörn, der Ersatzkeeper, , gegen die Latte oder über das Tor schoß. Nun ja. Die dritte Halbzeit im Festzelt dann der erwartet echte Reißer, kurzfristig anberaumt sangen wir auf der Bühne ‚Fussball ist unser Leben’, wobei es Augenzeugen zufolge sehr gut war, daß sich in der Nähe des Mikros nur des Gesanges halbwegs Befähigte aufhielten (Kalis, Hartmut, Eschek...). Dann spielten auch noch zwei Bands, wobei SUNTANA selbstverständlich den Saal zum Kochen brachten. Ende der Veranstaltung ist relativ unklar, aber wir konnten uns mit PumPe auf ein Unentschieden zwischen den beiden Teams einigen.

Der Sommer klang aus und es wurde auch noch ein großes Grillfest am neuen Platz gefeiert, dass ich aber aus Nichtanwesenheit kaum trefflich beschreiben kann. Langsam wurde klar, dass noch ein weiterer Gegner her musste, um im herrlichen Novemberwetter seine Grenzen aufgezeigt zu bekommen. Nachdem die Rote Bar mal wieder Schiß bekam ergab sich ein 90-Minüter gegen Maurice und seine Studenten. Diesmal sollte alles besser werden, da wir die ersten 10 Minuten keinen Gegentreffer kassierten, was sicherlich auch mit der dualen Liberostrategie (Christian und Frank) zusammen hing. Seinen Einstand bei ZK gaben Collin und Achim, die beide offensiv zu Werke schritten. Taktikmäßig standen wir wie gewohnt sicher, wobei erstmals Robert offensiv auf der rechten Seite nach vorne spielte. Bei eisigem Winde konnte sich zuerst Markus durchsetzen, der nach attraktivem Solo ZK verdient in Führung brachte. Zur Halbzeit stand es 1:0 und uns war klar, dass wir aufgrund unserer physischen Überlegenheit noch ein paar Dinger nachlegen würden. Zuerst aber Maurices Truppe, bei der ein Student einen Weitschuß aus 17 oder 18 Metern genau in den Winkel setzten konnte, Martin war selbstverständlich machtlos - sonst hätte er ihn ja gehalten. Danach war das Spiel auf der Kippe, doch Hartmut konnte sich rechts sauber durchsetzen und seine präzise Flanke auf Robert hätte letzterem auch den mehr als verdienten Torerfolg beschert, aber ein Abwehrspieler kam dazwischen und drosch den Ball lieber selber ins Tor. Das war zuviel für die Nerven der Studenten, so dass Markus (mit zwei weiteren Toren!) und Collin nachlegten. Irgendwie kam es auch noch zu einem weiteren Tor von Maurice’ Team, aber wen interessiert das schon! 5:2 in einem fairen Spiel, ein nie wirklich gefährdeter Sieg, so konnten wir uns langsam auf die Weihnachtsfeier einstimmen. Die Fotos zeigen nur... Teile des wüsten Exzesses, in dem sie endeten. Neben Gläsern, Klobrillen und dem Wanderpokal des durchschnittlichsten Spielers wurde eigentlich nichts zerstört, aber Markus legte sein Präsidentenamt nieder, um es Gallus-Günther zu übergeben, der von seiner Wahl aber aufgrund eines Wild.Turkey induzierten Schläfchens wenig mitbekam. Der Abend endete wie gewohnt im Lola Montez mit erstaunlichen Auflösungserscheinungen.

Der einzige Treffer beim PumPe turnier: Das Elfmeter.

Tore 2002

Normal

Elfmeter

Gesamt

Assists

Markus

4

 

4

Daniel (4)

Daniel

2

1

3

GG (1)

Hartmut

2

 

2

Hartmut (1)

Collin

1

 

1

 

Das Eigentor von Maurice Mannschaft. Collin, GG und Daniel jubeln, Klaus ist zufrieden, Hartmut guckt ähnlich. Robert, der der Paß eigentlich bekommen sollte, ist verdeckt. Rechts oben: Der Präsident nimmt die Wahl an. Rechts unten: Die Gründungszeugwärte Kalis, Hartmut, Philipp und Uwe skizzieren die Gründung des Vereins. Links unten: Robert gewinnt vor Eschek die Torjägerkrone  2002.