2003: Wir werden uns in die Bedeutungslosigkeit siegen!

Das Jar 2003 begann mit einer spektakulären Neuerung, die nach langen ingenieruswissenschaftlichen Diskussionen seitens Klausch bravouroes geloest wurde: Die portablen Tore fuer den Ostpark! Zwei mal Drei Meter und kosten etwa 25 Euro komplett. Bislang konnten nicht einmal Achims Lattenschuesse die Dinger zerstoeren, so dass von ewiger Haltbarkeit ausgegangen werden kann. Rechts sehen sie Eschek, Klaus, Necmi und Frank ums Tor, Colin und Freund Stefan auf dem Boden davorm waehrend Dietz im Hintergrund seine Konzentrationsphase einlauetet und seine Sturmläufe in Gedanken Revue passieren laesst.

ZK besiegt das Holiday Inn Neu Isenburg leistungsgerecht mit 5:1

Es war ein brunzheisser Tag ueber dem Sportpark Neu-Isenburg, als ZK zum ersten Spiel der Saison auflief. Der Gegner, das Team des Holiday Inns, in dem Libero Christian seine Flocken verdient, schien zunaechst stark, vor allem, weil sie unglaublich JUNG waren. Nichts desto trotz konnten aenfaengliche Angstzustaende, nachdem Torwart Martin einen Gegner beim wiederholten Ballhochhalten beobachten konnte, beiseite gelegt werden: ZK brillierte, war dem Gegner in allen Spielbereichen haushoch ueberlegen und konnte mit einem munteren Toreschiessen beginnen. Herrlich anzusehen hierbei u.a. Roberts Lupfer ueber den weit herausgeeilten Torhueter oder Escheks fulminanter Rechtsschuss aus spitzestem Winkel, der unhaltbar unters Lattenkreuz krachte. Neben weiteren Toren von Eschek und Necmi war es schliesslich Christian selber, der seinen Arbeitskollegen den Todesstoss erteilte, nachdem er vor den weiblichen Angestellten des Hotels, die allesamt an der Aussenlinie standen, vorbeigetaenzelt war. Das Hotel liess sich nicht lumpen und spendierte im Anschluss Bier und Fleisch, was vor allem Robert gut zu gefallen schien. Letztlich wankten wir zu den Autos und fuhren zu den naechsten Abenteuern....

 

oben: Die Gegner. Jungs, muskulös, erfolglos

unten: Colin beim Freistoss.

 

Eine Niederlage gegen Dynamo Presskopp, die keinen wirklich stört

7:3 hieß es am Schluß und so richtig niedergeschlagen konnte kein Zeugwart nach dem Auswärtsspiel bei Limburg sein; gut und gerne hätte das Spiel auch 11:1 ausgehen können; dank einer engagierten Offensivleistung in der zweiten Halbzeit und einem abermals überragenden Torhüter Martin Beer konnte ein leicht schmeichelndes Ergebnis zustande gebracht werden.

Die sympathischen Pressköppe bestimmten von Anfang an das Spiel und schafften es aufgrund ihres hervorragenden, schnellen Kurzpaßspiels, immer wieder Überzahlsituationen im Mittelfeld zu erwirken. Leider gingen sie per Eigentor in Halbzeit 1 in Führung und konnten kurz danach sogar noch erhöhen, bis es in die Pause ging. ZK war durch eine Verletzung von Libero Frank danach stark geschwächt, zumal Libero 2, Christian H., den familiären Verpflichtungen nachgehend leider abwesend war (in zweierlei Hinsicht: Nicht nur fehlte er dringend auf dem Feld, sondern stand auch sinnentleert bei einem Konzert eines nur bedingt wichtigen deutschen Rockstars). Ein Freistoß des grippe-geschwächten Eschek zog nur knapp über die Köpfe der Mitspieler, ansonsten war die erste HZ eher unansehlich.

In der zweiten Halbzeit kamen die Pressköppe zu allem Überfluss immer besser ins Spiel, aber der kraftraubende Hartplatz öffnete auch den Zeugwärten die ein oder andere Chance, so dass Markus nach etwa 70 Minuten sicher einlochen konnte, als bei einer wilden Strafraumszene der Ball auf einmal vor ihn rollte. Immer wieder gingen in diesere Halbzeit Impulse vom prächtig aufgelegten Vorstopper Matthias aus, der auch die schönste Kombination des Spieles einleitete, als auf der rechten Seite dann über Robert, Markus und schließlich Colin eine brillante Ballstafette gelang, die scharfe Hereingabe konnte Daniel sicher ins Netz drücken. Escheks Kollege Ingo, der die Zk-Reihen verstärkte, harmonierte mit Markus und Colin im offensiven Mittelfeld sehr gut, so dass sich immer wieder Vorstöße der gelb-roten Verrückten ergaben. Die Limburger  Legende Kalis verfehlte einen Freistoss in aussichtsreicher Position mit seinem Kopf nur knapp, wie gerne hätte er seinen ehemaligen Schulhofpeinigern eine Lektion erteilt. Die ZK-Abwehr wurde zwar im individuellen Zweikampf im Laufe des Spiels schlechter, konnte aber im ruhigen, überlegten Spielaufbau, inbes. durch 1860 Markus, ab und an glänzen.Das dritte Tor erzielte schlussendlich wieder Daniel, der aus 18 Metern einen Sonntagsschuss unter die Latte schlenzte, wobei aufgrund eines Torwartwechsels bei DP just jener Spieler den Kasten bewachte, der kurz vor dem Spiel ausrutschte und sich Teile der dabei platzenden Wasserflasche in die Hand gerammt hatte. Nun ja.

Die dritte Halbzeit in einer Limburger Hausbrauerei wie auch die trunkene Heimfahrt nach Frankfurt wurde selbstverständlich mit großem Abstand durch ZK gewonnen, wobei der seitens der Pressköppe gestiftete Kasten Bier immerhin bis Hofheim reichte. So sehn Sieger aus.....

 

PumPe Turnier 2003. Fotos und Bericht folgen.

Dynamo Presskopf Turnier - Kleinfeld Hartplatz und was uns sonst noch nicht richtig liegt.

Aufgrund unserer brillanten Niederlage konnten es sich die Pressköppe nicht nehmen lassen, uns zu ihrem Jubilaeumsturnier (waren es 25 Jahre?) einzuladen, welches mit dem fünfzigsten Geburtstag ihres exaltierten Torhüters und Vorzeigehippies Pit Müller koinzidierte. Auf einem Platz in Niederrad ergab es sich, daß wir in voller Mannschaftsstärke anwesend waren, bevor irgenjemand einer anderen Mannschaft sich auch nur zu blicken wagte. Ein sauberer Startschuß, aber nach einige Zeit fanen sich dann doch zumindest die Pressköppe ein, gegen die wir ein achtbares 0:0 erzielten, wobei hier erstmalig Ingo wegen Verletzung das Tor hütete und Martin aus seinem geliebten Kasten in die Offensive vorrückte. In den darauffolgenden Spielen hatten wir leider nicht so viel Glück und konnten oftmals trotz physischer Überlegenheit wie auch deutlich höherer Spielanteile gegen die abgezockten Vereinshasen nicht bestehen, zwei unglückliche Niederlagen waren die Folge. Im letzten Spiel gelang dann doch noch ein Ehrentreffer (Daniel lupft nach schneller, gekonnter Vorlage durch Eschek), aber im Lichte der vergebenen Chancen und unserer fehlenden Abgezocktheit ein schwacher Trost.

Vielleicht hing unser Pech auch mit dem seitens des Veranstalters gestellten Chillis zusammen, der weder durch große Schärfe noch durch übermäßigen Salzgehalt zu gefallen wußte, aber immerhin heiß und umsonst war. (links sehen sie Ralf bei der Nahrungsaufnahme, wärhend Martin darüber meditiert (mit offenem Mund), welche Menschen neben ihm auf die Idee kamen, Torwart werden zu wollen (s. rechts). Wir sagen: Spitzenfrisur, Spitzentyp. Vermutlich Gottes Stiefsohn. Oben links zwei der zentralen Komponenten unseres Abwehrbollwerks, Christian und (1860-) Markus.

Die dritte Halbzeit wurde durch einige qualifizierte Zeugwärte mitgestaltet, Eschek und Kalis spielten wohl an ihren Gitarren bis in die mittleren Morgenstunden.

 

9:5 gegen “HPs Schwager sein Team” - Zeugwärte im Torrausch!!!

Zum Ende unserer Sommespielzeit auf dem Ginnheimer Platz luden wir nach jahrelangen, zähen Verhandlungen ein sympathisches Team, die nach kurzer Zeit auch in Mannschaftsstärke agieren konnten. Einige von Ihnen hatten u.a. auch schon mal bei uns mitgespielt, und es ergab sich ein friedliches, extrem faires und rauschendes Fussballfest. In der 1. HZ konnte die sonst so unbüberwindsame Abwehr von ZK nicht wirklich überzeugen, zu frei konnte der Gegner agieren und egalisierte nicht nur die ZK Führung, sondern legte schnell nach, so dass es auf einmal 4: 1 stand. Erst ein Motivationsausbruch durch Christian (er kommentierte sein Auftreten “Harsche Kritik am ansonsten eher als sanftmütig und zurückhaltend geltenden Odenwaelder Hotelbolzers. (...) Vielleicht sollte ich zukünftig doch früher mein, von Natur aus warmherziges, freundschaftlich ruhiges und auf einen partnerschaftlich gepflegten Dialog ausgerichtetes, Sprachorgan erzittern lassen und mich mehr auf die Kunst der "wenn-Blicke-töten-könnten" Kommunikation konzentrieren. Denn ich höre mich noch 30 Stunden nach dem Spiel leicht heiser an”.) wurde die Mannschaft wachgerüttelt und besann sich ihrer Kernkompetenzen, Kampf, Einsatz und Kampf. Zur Pause immerhin ein 4:4 Unentschieden gehörte die zweite Hälfte klar dem ZK, zumal die Kräfte des Gegners schwanden  und wir so relativ befreit auftrumpfen konnten. Kurz bäumte sich der Gegner noch einmal auf, kam, bis auf ein Gegentor wieder heran, bevor er sich mit einem Eigentor das psychische Rückgrat brach. Gerade unser Mittelfeld konnte in der Offensive glänzen, der erste Einsatz von Heidi über 90 Minuten wurde zB mit zwei Toren belohnt; Achim zeigte eine bärenstarke Partie mit  großer Übersicht und Markus und Ingo harmonierten prächtig im Spielaufbau.... ein schöner Tag. In der Abwehr war in der zweiten Halbzeit eine bessere Zuordnung erkennbar, gerade die umsichtigen, nervenstarken (1860-) Markus, Gallus Günther und Klaus zeigten hier ihre ganze Klasse.

Die dritte HZ war aufgrund einsetzender Dunkelheit und Kälte kurz aber schmerzfrei, wobei die von HP gestifteten zwei Kästlein Pils ihre Wirkung nicht verfehlten. Die 9 Tore verteilten sich auf Markus, Heidi, Daniel (jew. 2), Achim, Colin & das besagte Eigentor).

 

Der Letzte macht das Licht aus - ZK Weihnachtsfeier 2003 im Dreikönigkeller.

Der traditionelle Kahresabschluß präsentierte sich in welmeisterlicher Verfassung. Zum einen lag dies an der Sau. Selbige sehen Sie zur linken, was jetzt natürlich schlechte Kommentare heraufbeschören könnte, die wir uns aber verkneifen. 30 kg Fleisch machten auch Robert satt, und so konnte der Abend durch Herrn Conferencier Eschek souverän bestritten werden. Neben Präsidentenansprachen, Statistiken, Votings zur Sissy des Jahres und dem üblichen sah unser Präsident, schon seit geraumer Zeit in der Kritik, die Flucht nach vorne und erklärte fast spontan Anne und Achim zu Vizepräsidenten sowie das letzte Jahr seiner Amtszeit - etwas verdutzt nahmen die beiden gerne und ließen sich vom durch das Absingen der Hymne (s. mp3 file dort) enthusiastisch angeheizter Zeugwärte feiern.

Die letzten gingen wohl gegen 7 Uhr morgens, der Wirt hatte die Taschen voller Geld und hier sehen wir, wie Vizepräsident Achim das Licht ausmacht. Danke Robert für dieses Photo.

 

Achim und Anne können Ihr Glück kaum fassen. Der Präsident platzt quasi vor Stolz ob seiner Entscheidung. Ein wenig später dann: Achim und sein Wohnort. Robert übernachtete auf dem Balkon.